Dienstag, 15. Januar 2013

Steinschlaggefahr in Zürich

Am Donnerstag, 10. Januar 2013, stolperte ich auf einem Fußmarsch über Gesteinsbrocken auf dem Weg. Die Bruchstrasse im Zürcher Quartier Leimbach (Kreis 2) war von Steinschlag heimgesucht worden.

Steinschlag
Manche Brocken waren so groß wie ein Fußball, einzelne grösser, etwa wie Harasse. Etliche waren über die Bruchstrasse hinweg den angrenzenden Hang hinunter in die Sihl gerollt, wo sich nun im Wasser Geröll und Brocken stapelten. Auf der anderen Seite der Straße war der Hang mit hellbraunem Schlamm, Steinchen und Steinen übersäht. Auch einzelne Bäume waren umgestürzt.

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Einmal bewegt sich noch was, Steinchen rollen herunter und zwei, drei faustgroße Brocken. Die Ursache des Steinschlags dürfte der anhaltende Regen in diesen Tagen gewesen sein. Dieser hatte den Grund aufgeweicht.

Die Stadtpolizei erhielt per Twitter ein Lagebild. Leider lief die Übermittlung nicht so reibungslos, wie es wünschbar ist: die Twitter-App für Android war nach gut einer Stunde noch immer daran, den Fototweet zu senden. Die Übermittlung des Bildes mit der Flickr-App hingegen funktionierte auf Anhieb, sodass die Stadtpolizei das Bild schließlich um 11.18 Uhr erhielt.

Mit Steinschlag ist nicht zu spaßen. Fünf Tage später war festzustellen, dass die Stadtpolizei darauf die Bruchstrasse mit Sperrbändern und Abschrankungen für den Personenverkehr komplett gesperrt hatte.



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